Woher kommt das Geld für Dolmetscher, Sozialarbeiter, Lehrer etc.?

Erst einmal zur allgemeinen Situation in Deutschland:

Viele dieser Menschen engagieren sich ehrenamtlich, da es tatsächlich nur sehr knappe Budgets gibt. Die offizielle Richtlinie empfiehlt einen Sozialarbeiter auf 150 Asylsuchende. Die Bundesländer erhalten vom Bund einen festen Betrag pro Asylsuchenden und Jahr. Dieser mindert in keiner Weise sonstige Sozialleistungen und belastet den Haushalt der Kommunen nicht.

Das Recht auf Bildung gilt in Deutschland prinzipiell und deswegen selbstverständlich auch für die Kinder Asylsuchender. Solange das Asylverfahren läuft, haben Asylbewerber kein Anrecht auf staatlich finanzierte Deutschkurse. Das bedeutet, dass ein Großteil des angebotenen Unterrichts für Asylbewerber ehrenamtlich oder mit privaten Mitteln durchgeführt wird.

 Die Situation in Meißen und in Klipphausen:

 Die Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH ist für die soziale Betreuung der Asylsuchende verantwortlich. Zuständig für Klipphausen ist Herr Markus Bieberstein.

 Das Asyl-Netzwerk Klipphausen versichert Ihnen:

        Unsre Arbeit ist ausschließlich ehrenamtlich

  • Keine Deutschlehrer bekommt Geld,
  • Kein Dolmetscher erhält eine finanzielle Unterstützung
  • Fast alle Aktivitäten werden von den Mitgliedern direkt finanziert
  • Die Drucksachen, das Informationsmaterial etc. werden von den Mitgliedern entworfen, privat gedruckt und verteilt.
  • Die Gemeindeverwaltung Klipphausen unterstützt uns bei bestimmten Ausgaben, die wir als ehrenamtliche Mitglieder nicht privat finanzieren können.
  • Mit Ihrer Unterstützung durch Spenden können wir alle Ausgaben selbst übernehmen